Günstiger Urlaub
Feb
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Abgelegt unter (Reiseveranstalter, Tipps) von Stefan Schreinert am 15.02.2008

HilfeIm Urlaub Gutes tun: Wer nicht nur am Strand liegen und sich von der Sonne verwöhnen lassen möchte, kann seinen Ferien auch einen tieferen Sinn geben. Das Magazin GEO SAISON zeigt 20 Möglichkeiten, wie man sich in Forschung, Umweltschutz oder bei Sozialprojekten engagieren und gleichzeitig unvergessliche Erfahrungen sammeln kann.
Die Organisation “Service Civil International” (SCI) vermittelt Freiwillige in die ganze Welt und ist eine der ältesten Friedens- und Freiwilligenorganisationen. Sie ist in 90 Ländern aktiv, will Hilfe leisten und den kulturellen Austausch fördern. So werden die Freiwilligen beispielsweise zur Reisernte, zum Englischunterricht oder zum Bau eines Museums in Thailand eingesetzt. Das Mindestalter für Auslandseinsätze mit SCI ist 18 Jahre; Vorkenntnisse sind nicht nötig. Die Anreise zahlen die Teilnehmer selbst; eine Vermittlung nach Asien, Afrika, Lateinamerika und Nahost kostet 300 Euro. Die meisten Teilnehmer bleiben in der Regel zwei Wochen im Workcamp.

Rund 1.000 Workcamps mit 12.000 Teilnehmern hat die Internationale Begegnung in Gemeinschaftsdiensten e.V. (IGB) seit ihrer Gründung 1965 organisiert. Bau- und Restaurationsmaßnahmen, Umweltprojekte, archäologische Arbeiten, Festivalorganisation, Seniorencamps und ein Teenager-Programm für Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren bietet die IGB in ihrem Angebot. Die Vermittlungskosten betragen 120 Euro pro Person; in ärmeren Ländern fallen zusätzlich 120 – 200 Euro für Unterkunft und Verpflegung an. Die Anreise erfolgt auf eigene Kosten.

Unterstützung ist auch an vielen Ausgrabungsstätten im In- und Ausland willkommen. So gibt es in Deutschland das 2004 initiierte Projekt des Landkreises Landshut “Abenteuer Archäologie“. Hintergrund: Beim Bauen von Umgehungsstraßen und Wohnhäusern werden immer wieder Zeugnisse der Vergangenheit aufgedeckt: Keramik, Feuerstellen, Holzpfosten oder Hügelgräber. Die staatlichen Ressourcen sind knapp, deshalb treffen sich jedes Jahr im Juli und August etwa 50 Hobbyarchäologen, um die wichtigsten Funde zu sichern. Die Freiwilligen graben sich in Gruppen von bis zu 16 Teilnehmern unter Anleitung eines Archäologen durch das Erdreich. Sechs Tage Übernachtung mit Frühstück, Verpflegung bei der Arbeit, Versicherung, vier Exkursionen zu archäologischen Fundstätten, Museen und Biergärten sowie eine Stadtführung in Landshut kosten ab 860 Euro pro Person. Gearbeitet wird an fünf Tagen von 8-13 Uhr.

Quelle: ots/NewsAktuell Presseportal / GEO SAISON


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